AchtNacht (Taschenbuch)

Thriller

Taschenbuch
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Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben?Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf... (weiter)

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Details
AutorIn Sebastian Fitzek
Edition 6. Aufl.
Seiten 416
EAN 9783426521083
Sprache deutsch
erschienen bei Droemer/Knaur
Erstverkaufsdatum 14.03.2017
Serien Knaur Taschenbücher
Stichwörter Thriller / Spannung
Berlin
vogelfrei
Berlin
gelähmte Tochter
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4 | 158 Meinungen

davon Rezensionen:
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Nicht perfekt, aber spannend
»Was liest Du?«-Rezension von Kitty Catina, am 16.09.2019

Es ist der 8.8. 8 Uhr 8 abends, als Ben sein eigenes Gesicht auf einem riesigen Bildschirm sieht. Er wurde ausgelost, für ein Kopfgeld von zehn Millionen Euro zur Jagd freigegeben und für die nächsten zwölf Stunden darf ihn jeder ungestraft töten. Und ganz schnell ist ein massenpsychologisches Experiment außer Kontrolle geraten.

Ich muss zugeben, dass ich nicht unbedingt ein Fan von Fitzek bin, habe ich mit diesem hier auch gerade erst mein drittes Buch des Autors gelesen. Dennoch haben mir diese bisher wirklich gut gefallen, wenn auch „AchtNacht“ einige Schwächen hatte.

An sich ist der Schreibstil von Sebastian Fitzek in diesem Thriller wirklich mitreißend und packend, aber an manchen Stellen auch etwas zu ausführlich. Vor allem fand ich einige Beschreibungen einfach überflüssig und auch, dass ständig irgendwelche Straßen benannt wurden, war mir manchmal ein wenig zu viel. Gerade, wenn man sich in Berlin, wo die Geschichte spielt, nicht besonders gut auskennt, sagt einem vieles davon gar nichts und verwirrt bloß unnötig. Trotzdem konnte ich dieses Buch partout nicht aus der Hand legen und wurde gut unterhalten.

Auch die Handlung war im Großen und Ganzen nämlich wirklich gut und hatte einige spannende Twists, aber auch sie hatte ihre Schwächen. So begann die Geschichte erst einmal mit teilweise ellenlangen Charaktervorstellungen, wobei einige Informationen gar nicht wichtig gewesen wären, womit die Spannung erst ziemlich langsam zum Tragen kam. Außerdem war manches nicht ganz schlüssig, vereinzelt sogar unrealistisch. Allerdings mochte ich die Idee hinter dem Buch recht gern. Na klar, wer den Film „The Purge“ kennt, denkt vielleicht, dass dieser Thriller ein Abklatsch davon ist, aber so ist es ganz und gar nicht. Zwar hat Fitzek die Grundidee übernommen, aber daraus eine ganz eigenständige, innovative Story gezaubert, die am Ende eine Wendung zu bieten hatte, mit der ich so gar nicht gerechnet hätte. Die letzten Seiten nach der Auflösung der eigentlichen Geschichte haben mich jedoch ein bisschen verwirrt.

Was die Charaktere angeht, so fand ich diese sehr gut geschrieben. Am besten gefiel mir, dass Ben eine recht vielschichtige Figur ist, die man erst im Laufe der Geschichte lieben lernt. Auch Arezu fand ich wirklich interessant, wenn auch etwas undurchsichtig. Ansonsten gibt es einige psychopathisch wirkende Charaktere, die, so grausam sie geschrieben waren, aber auch ebenso gut. 

Insgesamt denke ich, dass dieser Thriller wohl nicht der beste aus der Feder von Sebastian Fitzek ist, aber auf keinen Fall so schlecht ist, wie er teilweise geredet wurde. Insgesamt hat er mir trotz seiner Schwächen jedenfalls richtig gut gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

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kurzweiliges, sehr spannendes, düsteres Lese/Hörhighlight.
»Was liest Du?«-Rezension von Diana Pegasus, am 20.08.2019

Sebastian Fitzek – AchtNacht

Ben ist ein Verlierer auf ganzer Ebene: in der Musik erfolglos, kein Geld, getrennt von seiner Frau und an dem Unfall bei dem seine Tochter Jule beide Beine verloren hat Schuld. Vor wenigen Tagen hat er erfahren das Jule sich vom Hochhaus gestürzt hat und mit ihrem Leben ringt. Er glaubt nicht an Selbstmord, aber es gibt auch keine Beweise.
Einmal versucht er das Richtige zu tun und “rettet” eine Frau, die gar nicht gerettet werden will, denn sie dreht mit ihrem Partner ein Promovideo zur AchtNacht. Und plötzlich ist er mittendrin: Denn 8N8 ist eine Mordlotterie, die hohe Siegprämien und Straffreiheit für denjenigen garantiert, der eines der beiden Opfer tötet. Bens Name wird gezogen und die Jagd quer durch Berlin zieht eine Spur von Verletzten und Toten nach sich.
Doch wer hat ihn nominiert? Warum ausgerechnet er?

Ich habe “AchtNacht” als Buch und paralell dazu als Hörbuch gehört/gelesen, weil ich Simon Jäger als Hörsprecher total genial finde.
Von Sebastian Fitzek kannte ich bisher nur “Das Joshua-Profil”.

Der Thriller erinnert im ersten Augenblick an die “Purge” Film-Reihe, eine Nacht im Jahr darf gemordet werden ohne Bestrafung. Doch sehr schnell ist klar, dass sich die Reihe deutlich von diesem Buch unterscheidet und alles ganz anders ist, als zuerst vermutet.

Buch:
Sebastian Fitzek hat einen lockeren, temporeichen Schreibstil mitdem er sofort die Spannung und eine Atmosphäre von Beklemmung, Grausigkeiten und Angst aufbaut, die durchgängig bis zum Ende des Buches gehalten wird. Schnell wurde ich in den Bann der Story gezogen, die fesselnd ist.
Glaubt man als Leser endlich auf der richtigen Spur zu sein, wird man schnell eines besseren belehrt, denn durch die verschiedenen Perspektivwechsel, mehrere Handlungsstränge und die vielen überraschenden Wendungen, ist nichts wie es zu sein scheint.
Neben der erschreckenden, gehetzten Atmosphäre setzt der Autor bei seiner Geschichte auch auf diverse Schockmomente, brutale Gewalt und lässt den Leser kaum durchatmen, bevor es die nächste Überraschung gibt. Dennoch bringt Sebastian Fitzek auch gekonnte kleine Ruhepausen ein, die sich harmonisch in der Story einfinden, ohne das die Spannung unterbrochen wird.

Darüberhinaus gab es viele bildhafte und anschauliche Beschreibungen der Schauplätze sowie den Charakteren der Story. Die Hauptfiguren wirkten allesamt detailliert und facettenreich ausgearbeitet, durch die positiven wie negativen Eigenschaften wirkten sie lebendig und glaubhaft. Ich konnte mich in die Figuren einfühlen, da ihre Ängste, Sorgen etc für mich als Leser spürbar waren.
Ben ist eigentlich ein sympathischer Kerl, auch wenn er ein Verlierer ist. Ein Schicksalsschlag nach dem anderen jagt ihn, der Autounfall hat dann letzendlich alles runiert. Er ist ein Feigling, aber als es hart auf hart kommt, beschließt er eben, zu sich und für das einzustehen, was ihm wichtig ist.
Arezu ist die zweite Todeskanditatin und hält mehr Überraschungen bereit, als man am Anfang glaubt. So recht wußte ich mit ihrer Figur nichts anzufangen, eine Studentin, die erst mal nicht reinzupassen scheint. Ich wurde nicht so recht mit ihr warm, aber sie hat auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung in diesem Thriller, denn ohne sie, würde tatsächlich was fehlen.
Dash und Nikolai sind zwei Täter die auf den AchtNacht-Zug aufspringen und die nur die Spitze des Eisberges sind. Hier hat der Autor mich in menschliche Abgründe sehen lassen, die zum Nachdenken anregen und die ich mir in der Realität ebenfalls sehr gut vorstellen kann.

Das Hörbuch:
Simon Jäger ist meines Erachtens mit einer der besten Synchronsprecher für Thriller und auch bei “AchtNacht” hat er meine Erwartungen weit übertroffen. Im angenehmen Tempo, immer der Situation angepasst, erzählt er die Geschichte um Ben und Arezu. Die verschiedenen Charaktere spricht er mit unterschiedlicher Stimmfarbe, Akzentuierung und Tempo aus, sodass man schnell weiß, um wen es sich in der Geschichte handelt.
Sofort macht er die Geschichte von Sebastian Fitzek zu einem Highlight, das man das Hörbuch gar nicht unterbrechen will. Die MP3 Tracks sind relativ kurz gehalten, sodass ein Wiedereinstieg sehr schnell möglich ist.

Das Buch genau wie das Hörbuch haben mich sehr gut unterhalten, genau die richtige Mischung aus Thrill, Beklemmung und einer mitreißenden Story, die kurzweilig erzählt und zu lesen ist. Starke Charaktere, einige Schockmomente mit Herzrasen und viele Überraschungen haben dieses Story zu einem Lesehighlight gemacht.
Mit Sicherheit ist das nicht mein letztes Buch/Hörbuch von Sebastian Fitzek.

Das Cover ist schwarz, mit weißer Schrift und einer roten 8 drauf. Mir gefällt es gut.

Fazit: kurzweiliges, sehr spannendes, düsteres Lese/Hörhighlight. 5 Sterne.

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Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben?Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der "AchtNacht", am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen! Der neue Blockbuster von Sebastian Fitzek, dem "Meister des Wahns" - exklusiv im Taschenbuch.

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie"(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt in Berlin. Sie erreichen den Autor auf www.facebook.de/sebastianfitzek.de, www.sebastianfitzek.de oder per E-Mail unter fitzek@sebastianfitzek.de.