Die Sturmschwester 2 (Taschenbuch)

Roman - Die sieben Schwestern Band 2

Lucinda Riley

Übersetzung: Sonja Hauser

Taschenbuch
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Ally d'Aplièse steht an einem Wendepunkt: Ihre Karriere als Seglerin strebt einem Höhepunkt entgegen, und sie hat den Mann gefunden, mit dem sich all ihre Wünsche erfüllen. Da erhält sie völlig... (weiter)

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AutorIn Lucinda Riley
Übersetzung Sonja Hauser
Seiten 608
EAN 9783442486243
Sprache deutsch
erschienen bei Goldmann TB
Erscheinungsdatum 10.04.2017
Ursprungstitel The Storm Sister
Serien Die sieben Schwestern
Stichwörter Peer Gynt
Edvard Grieg
Plejaden
Spiegel-Bestseller-Autorin
Sieben-Schwestern-Serie
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4 | 12 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.3 |  3 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.9 |  9 Bewertungen

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Etwas schwächer als der Vorgängerband
»Was liest Du?«-Rezension von Furbaby Mom, am 15.08.2019

Bei diesem Werk handelt es sich um den zweiten Band der "Sieben Schwestern"-Reihe aus der Feder von Autorin Lucinda Riley. Die Handlung ist in sich abgeschlossen und kann gänzlich ohne Vorkenntnis des ersten Bandes gelesen werden. Der Vollständigkeit halber - und da Teil 1 mir deutlich besser gefallen hat - empfehle ich die Vorab-Lektüre jedoch an dieser Stelle.

Klappentext:

Ally d’Aplièse steht an einem Wendepunkt: Ihre Karriere als Seglerin strebt einem Höhepunkt entgegen, und sie hat den Mann gefunden, mit dem sich all ihre Wünsche erfüllen. Da erhält sie völlig unerwartet die Nachricht vom Tod ihres geliebten Vaters. Ally kehrt zurück zum Familiensitz am Genfer See, um den Schock gemeinsam mit ihren Schwestern zu bewältigen. Sie alle wurden als kleine Mädchen adoptiert und kennen den Ort ihrer Herkunft nicht. Aber nun erhält Ally einen mysteriösen Hinweis durch ein Buch in der Bibliothek ihres Vaters: die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Allys begibt sich in das raue Land im Norden – und es eröffnet sich ihr eine ungeahnte Wahrheit…

Der Einstieg zog sich für meinen Geschmack unnötig in die Länge und so richtig warmwerden konnte ich mit der weiblichen Hauptfigur, Ally, nicht. Ihre Annäherung zu Theo hingegen kam mir etwas zu plötzlich und erschien mir zu konstruiert, nicht glaubwürdig. Theo selbst gefiel mir als Figur zum Teil besser als Ally, seine Ecken und Kanten ließen ihn authentisch wirken. Besonders seine Mutter Celia, die 'English Rose', habe ich ins Herz geschlossen. Ohne viele Details hinsichtlich der Handlung verraten zu wollen: es ist eine ordentliche Dosis Schicksal, die Ally innerhalb weniger Wochen verkraften muss. Etwas weniger Dramatik hätte es schon sein dürfen – das arme Mädel kommt ja kaum zur Ruhe! Ally ist mir keinesfalls unsympathisch, aber mitgefiebert habe ich nicht mit ihr. Kleine Randnotiz: sie scheint nur am "murmeln" zu sein.

Mit dem ersten Teil der Buchreihe kann dieser Roman leider nicht mithalten; die Geschichte um Ally hat mich irgendwie nicht so sehr berührt – trotz sämtlicher Schicksalsschläge, die auf die junge Frau einprasseln. Eine Konstante gibt es allerdings: die Figur der Schwester CeCe ist mir nach wie vor ein Graus. 

Auch der in der in der Vergangenheit spielende Handlungspart zog sich anfangs ein wenig und nahm erst langsam an Fahrt auf. Solange es noch um das Leben von Anna und Jens ging, hielt sich der Spannungsbogen gut – der Wechsel zur späteren Generation (Pip und Karine) war zwar nötig für die Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der Handlung, konnte mich allerdings nicht mehr packen…

Das Personenverzeichnis zu Beginn des Werkes fällt schon deutlich länger aus als beim Vorgängerband. Dank des sehr geordneten Aufbaus und der übersichtlichen Abfolge der Handlung bereitet die große Anzahl der Figuren keinerlei Verständnisschwierigkeiten.

Insgesamt würde ich das Werk als 'ganz okay' beurteilen – ich habe es trotz gewisser Längen nicht abgebrochen, weil mir der bildreiche Schreibstil der Autorin ausnehmend gut gefällt und ich zudem gerne wissen möchte, wie alle Schwestern mit der Suche nach ihrer Herkunft verfahren. Außerdem bin ich der Lösung des Rätsels um Pa Salt - wer er wirklich war - noch nicht nähergekommen.

Vielleicht sind die Landschaftsbeschreibungen im nächsten Band wieder etwas intensiver, das würde mich freuen. Die wildromatische Natur Norwegens fand hier und da kurz Erwähnung, schimmerte mir aber ein letztlich zu selten durch. Die zahlreichen musikalischen Elemente hingegen waren der rote Faden, der sich durch das Werk gezogen hat. Erneut hat die Autorin intensive Recherche betrieben und gekonnt reale historische Persönlichkeiten in den Roman miteingebunden: Edvard Grieg (Komponist der legendären Peer-Gynt-Suite) und Henrik Ibsen. Dass das Leipziger Konservatorium bereits damals solch einen exzellenten internationalen Ruf als Musikhochschule genossen hat und Leipzig ein Mekka für Musikliebhaber war, hatte ich gar nicht gewusst; ebenso wenig war mir bekannt gewesen, dass Norwegens Hauptstadt Oslo einst den Namen 'Christiania' getragen hat.

Weiterhin lobend zu erwähnen ist die traumhaft schöne Covergestaltung sowie die Tatsache, dass die Autorin geschickt Elemente aus Band 1 mit diesem Folgeband verbunden hat. So erleben wir eine Wiederholung gewisser Dialoge zwischen den Figuren, jedoch aus einer anderen Perspektive, was durchaus seinen Reiz hat.

Fazit: Etwas zu dramatisch am Anfang, leichte Flaute im Mittelbereich, zum Schluss ganz in Ordnung.

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Steht dem 1. Teil in nichts nach....
»Was liest Du?«-Rezension von lievke14, am 06.07.2017

Lange habe ich auf die Fortsetzung von „Die sieben Schwestern“ gewartet. Nun habe ich es endlich auch gelesen und wurde nicht enttäuscht.

Während sich die Story im ersten Band um die älteste der Schwestern Maia drehte, ist nun in „Die Sturmschwester“ die zweitälteste, nämlich Ally an der Reihe.

Ally ist das krasse Gegenteil ihrer älteren Schwester. Während Maia vor der Suche nach ihrer Herkunft ein eher beschauliches Leben geführt hat, ist Ally eine wahre Globetrotterin. Ihr Adoptivvater hat ihr die Liebe zum Segeln "vererbt" und Ally hat sich seit ihrer frühesten Jugend diesem Sport voll und ganz verschrieben. Als ihr über alles geliebter Ziehvater stirbt, überlässt dieser auch ihr einen Hinweis auf ihre ursprünglichen Wurzeln, der sie in den hohen Norden führt....nach Norwegen. Durch die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert wird sie auf eine Reise in die Vergangenheit geschickt, welche die schicksalhafte Geschichte der jungen Anna Landvik, einer norwegischen Sängerin erzählt. Ally beginnt zu begreifen, dass ihre eigene Faszination an der Musik in ihren Jugendjahren kein Zufall sein kann….

Der zweite Teil dieser Reihe konnte mich wieder vollauf begeistern.

Wir lernen diesmal Ally kennen, die mir von Anfang an sehr sympathisch war. Sie wird zu Beginn der Story als ziemlich toughe junge Frau beschrieben, die als Seglerin jeder Gefahr direkt ins Auge blickt. Im Laufe der Geschichte erkennt man jedoch auch ihre sensible und sanfte Art, die sie unglaublich natürlich und menschlich erscheinen lässt. Ally, die in ihrem bisherigen Leben von jedem Kummer verschont geblieben ist, muss nun mit mehreren Schicksalsschlägen und Verlusten gleichzeitig fertig werden. Ihrem eigentlichen Lebensmittelpunkt entrissen, macht sie sich auf die Spurensuche nach ihrer Herkunft. Dem Hinweis von Pa Salt folgend, lernt sie die Geschichte einer jungen Musikerin namens Anna Landvik kennen. Anna war ein Mädchen vom Lande, die aus ärmlichen Verhältnissen stammte. Ihr Lebensweg aus den Bergen im norwegischen Heddal begann im späten 19. Jahrhundert, in dem sie ihrem künftigen Lehrer und Mentor in die Hauptstadt des Landes Christiania (später Oslo) folgte und die nach vielen schicksalhaften Begebenheiten zu einer der bekanntesten und erfolgreichsten Sängerinnen Norwegens avancierte.

Mir haben sowohl die Story rund um Ally in der Gegenwart als auch die von Anna in der Vergangenheit sehr gut gefallen. Lucinda Riley hat es wieder einmal grandios verstanden, die beiden Erzählungen glaubhaft zu verstricken.

Auch die übrigen Charaktere neben Ally waren überzeugend dargestellt. Besonders Anna hat es mir angetan. Es war schön zu erleben, wie aus dem unbeholfenen Bauernmädchen, das in ihrer Jugend am liebsten den Kühen auf der Weide vorgesungen hat, eine für ihre Zeit recht selbstsichere und erfolgreiche Dame wurde. Weiterhin wird auch die Geschichte von Annas Enkel und dessen Frau erzählt, die mich sehr gerührt hat. Lucinda Riley haucht zudem auch einigen weiteren Nebenfiguren Leben ein, in dem sie über deren Vergangenheit und Charakterzüge einen kleinen aber detailreichen Abriss gibt. So ergeben sich immer wieder neue Aspekte aus den Sichtweisen der unterschiedlichsten Personen, die in die Hauptgeschichte(n) eingeflossen sind und diese interessant und informativ ausgestaltet haben.

Den kleine Stammbaum, der Aufschluss über die in diesem Buch beschriebene Familie gibt, fand ich sehr hilfreich beim Sortieren der einzelnen Personen.

Die Richtung, in die sich die Story letztendlich bewegt hat, fand ich sehr gut. Zunächst hatte ich ja mit einem ähnlichen Ende der Geschichte  wie in dem Vorgängerroman gerechnet. Dem war überraschenderweise nicht so. Das fand ich absolut super. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Autorin die künftigen Bände gestalten wird und hoffe, dass sie immer wieder mit neuen Details aufwartet.

Als absoluter Skandinavien-Fan war ich natürlich von dem Setting in Norwegen begeistert. Man konnte als Leser auch die Faszination der Autorin für Land und Leute erkennen, wodurch viele Szenen überaus bezaubernd und reizvoll wirkten. Das kann aber auch meiner eigenen Begeisterung für das Land zugeschrieben werden. ;)

Abschließend muss ich sagen, dass „Die Sturmschwester“ mich völlig überzeugt und begeistert hat. Deshalb gibt es volle 5 Sterne!

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Ally d'Aplièse steht an einem Wendepunkt: Ihre Karriere als Seglerin strebt einem Höhepunkt entgegen, und sie hat den Mann gefunden, mit dem sich all ihre Wünsche erfüllen. Da erhält sie völlig unerwartet die Nachricht vom Tod ihres geliebten Vaters. Ally kehrt zurück zum Familiensitz am Genfer See, um den Schock gemeinsam mit ihren Schwestern zu bewältigen. Sie alle wurden als kleine Mädchen adoptiert und kennen den Ort ihrer Herkunft nicht. Aber nun erhält Ally einen mysteriösen Hinweis durch ein Buch in der Bibliothek ihres Vaters - die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Allys Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in das raue Land im Norden. Dort wird sie ergriffen von der Welt der Musik, mit der sie tiefer verbundener ist, als sie es je hätte ahnen können. Und Ally begreift zum ersten Mal im Leben, wer sie wirklich ist ...

Riley, Lucinda Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben - und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern an der englischen Küste in North Norfolk und in West Cork, Irland.