Lost in Fuseta

Lost in Fuseta (eBook)

Ein Portugal-Krimi

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Ein hinreißendes deutsch-portugiesisches Ermittler-Trio betritt die Krimilandschaft. Bem-Vindo! Das Septemberlicht an der Algarve ist von betörender Weichheit. Am Flughafen von Faro nehmen Sub-Inspektorin Rosado und ihr... (weiter)

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Details
AutorIn Gil Ribeiro
Edition 1
Seiten 400
EAN 9783462316100
Sprache deutsch
erschienen bei Kiepenheuer & Witsch eBook
Erstverkaufsdatum 31.03.2017
Stichwörter Kriminalkommisar Lost
Portugal-Krimi
Asperger
Europol
Sommerurlaub
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 5.06 MB
Veröffentlichungsjahr 2017
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Ein wunderbar ungewöhnlicher Krimi
»Was liest Du?«-Rezension von Ilona Rehme, am 22.10.2017

Ein ganz ungewöhnlicher Krimi, der vor allem durch sein Personal besticht und nicht so sehr durch die darin geschilderten Verbrechen.

Zwar hat mich der Titel zunächst ein wenig in die Irre geführt, weil ich einen Moment lang an „Verloren in Fuseta“ gedacht habe, aber diese Vokabel ist mitnichten gemeint. Leander Lost ist Polizist in Hamburg, der im Rahmen eines europäischen Austauschprogramms für ein Jahr in Portugal arbeiten soll. Aus Hamburg hat man ihn weggelobt, das ist schon sehr schnell klar, aber das Warum bleibt doch einige Zeit im Dunkel. Graciana Rosado und Carlos Esteves holen ihn vom Flughafen ab und werden bereits auf der Rückfahrt zu einem aktuellen Tatort gerufen. Ein nicht ganz sauberer Privatdetektiv wurde tot aufgefunden, Leander Lost ist von Anfang an dabei, doch dieser Anfang gestaltet sich für die beiden portugiesischen Beamten vorsichtig gesagt schwierig. Der Kollege aus Deutschland fällt nicht nur durch seine Kleidung auf und ein wenig auch aus dem Rahmen, auch seine Art Fragen zu stellen und Schlussfolgerungen zu ziehen eckt bei allen Beteiligten an.
Erst Gracianas Schwester erkennt durch einen ganz einfachen Zufall, was mit dem Fremden aus Hamburg los ist.
Leander Losts eigenwillige Art ist der Tatsache geschuldet, dass er am Aspberger-Sydrom, einer speziellen Form von Autismus, leidet. Menschen mit diesem Krankheitsbild verfügen oft über sehr ausgeprägte Inselbegabungen, z. B über ein ausgeprägtes fotografisches Gedächtnis  wie in diesem Fall. Autisten können im Allgemeinen Gesichter nicht in ihrer Gesamtheit wahrnehmen, sondern sehen und beurteilen Augen, Nase Mund stets als Einzelnes. Die Folge u. a. ist, das Leander Lost nicht in der Lage ist, Ironie zu erkennen und er gibt immer und in jeder Situation Antworten, die für ihn auf der Basis von Logik selbstverständlich sind, sein Gegenüber aber sehr oft verstören und verwundern.
Das macht ein Zusammenwachsen des Teams unmöglich, so scheint es anfangs und ist es wenig verwunderlich, dass Leander Lost schon am Tag nach seiner Ankunft einen Flieger zurück nach Deutschland besteigen will. Doch es kommt anders und die beiden Kollegen erkennen sehr schnell, wie sehr sie dieser Deutsche mit seinen besonderen Begabungen in ihrer Arbeit unterstützen kann.
Die weitere Handlung deckt einige Skandale auf, so geht es beispielsweise um das Thema Trinkwasser, dessen Qualität und wie ein großer Konzern damit Riesengewinne einfahren will. Es geht auch um skrupellose Vorgesetzte und lustlose Kollegen bei der Streifenpolizei, um einen ganz besonderen Familiensinn, der in Portugal wohl nicht nur in der Familie von Graciana Rosado an der Tagesordnung ist. Es geht auch um eine wunderschöne Landschaft und die kulinarischen Entdeckungen und Freuden einer südländischen Küche.

Ich habe dieses Buch sehr genossen, weil es neben der eigentlichen Krimihandlung und der Aufklärung des Falles auch sehr viel über interessante und auch auf ihre eigene Art sehr besondere Menschen erzählt. Und davon, dass man nur aufeinander zugehen und Interesse für das Gegenüber zulassen muss, um zu einem richtig guten Team zu werden.

Eine absolute Leseempfehlung und gerne mehr Bücher in dieser Reihe.

 

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Spannend und herzerwärmend
»Was liest Du?«-Rezension von locke61, am 24.04.2017

Im Rahmen eines Austauschprogrammes zwischen den europäischen Kriminalbehörden landet Leander Lost aus Hamburg im malerischen Fuseta, an einem der schönsten Küstengebieten Portugals.
Schon beim Abholen ihres neuen Kollegen merken Graciana Rosado und Carlos Esteves, das er anders ist. Doch es ist keine Zeit sich lange damit zu befassen, denn sie werden zu einem tödlichen Unfall am Strand gerufen, der sich schnell als Mord herausstellt.
Beim Versuch als Team zu arbeiten und den Mord zu klären, stoßen die drei an ihre Grenzen.
Erst als Soraia, Gracianas jüngere Schwester sich einklinkt, wird es besser. Rosado und Esteves lernen viel über Asperger, Inselbegabung und Savants, im Gegenzug Leander Lost einiges an Mimik und das Verhalten der Menschen an sich. Nachdem sich die drei zusammen gerauft haben, stürzen sie sich in den Fall, der immer komplizierter und gefährlicher wird.
Nachdem ich die Leseprobe in einer Bahnzeitschrift gelesen habe, musste ich sofort das Buch bestellen, damit ich weiterlesen konnte. Gil Ribeiros farbenfroher Schreibstil macht es einfach sich die Landschaft und vor allem das Meer vorzustellen. Man bekommt große Lust die Gegend selbst mal kennenzulernen. Genauso wie seine Protagonisten, es sind warmherzige Menschen, die das Leben lieben und es genießen, man will Teil dieser Gemeinschaft sein. Das zieht sich durch die ganze Geschichte. Mit Humor, aber auch viel Gefühl und vor allem Spannung nimmt Ribeiro ein aktuelles Thema auf - die Privatisierung des Trinkwassers und die Konsequenzen.
Lost in Fuseta ist der Start einer neuen Krimireihe auf deren Fortsetzung ich echt gespannt bin. Dies wird nicht leicht zu toppen sein. Vor allem würde ich mich auf ein Wiedersehen mit Lost, Rosado und Esteves freuen.

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Ein hinreißendes deutsch-portugiesisches Ermittler-Trio betritt die Krimilandschaft. Bem-Vindo! Das Septemberlicht an der Algarve ist von betörender Weichheit. Am Flughafen von Faro nehmen Sub-Inspektorin Rosado und ihr Kollege Esteves einen schlaksigen Kerl in schwarzem Anzug in Empfang: Leander Lost, Kriminalkommissar aus Hamburg, für ein Jahr in Diensten der Polícia Judiciária. Eine Teambildung der besonderen Art beginnt. »Lasst uns die Besten austauschen« – so stand es in der Broschüre von Europol. Doch schon bald gibt der merkwürdig gekleidete Lost seinen portugiesischen Kollegen aus dem Küstenstädtchen Fuseta Rätsel auf: Warum spricht er schon nach drei Wochen Sprachkurs fließend Portugiesisch – und versteht dennoch keinen ihrer Witze? Warum starrt er die Menschen so komisch an – und ist dennoch von so rührend-altmodischer Höflichkeit? Auf der schwierigen Suche nach dem Mörder eines Privatdetektivs, der mit seinem Boot auf einer vorgelagerten Atlantikinsel gestrandet ist, kommt das Trio nicht nur langsam den schmutzigen Geschäften eines Unternehmens auf die Spur, das die Wasserversorgung an der Algarve übernommen hat. Die vermeintlichen Defizite und Inselbegabungen des deutschen Kommissars entpuppen sich immer mehr als kriminalistischer Gewinn. Und Leander Lost erfährt im Laufe der Ermittlungen zum ersten Mal in seinem Leben, was es heißt, Teil eines Teams zu sein. Zumal Soraia, die hübsche und lebenskluge Schwester von Sub-Inspektorin Rosado, ein ausgeprägtes Interesse an ihm entwickelt ...

Gil Ribeiro, geboren 1965 in Hamburg, landete 1988 während einer Interrail-Reise quer durch Europa nur dank eines glücklichen Zufalls an der Algarve und verliebte sich umgehend in die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Portugiesen. Seitdem zieht es ihn immer wieder in das kleine Städtchen Fuseta an der Ost-Algarve, wo ihm die Idee zu »Lost in Fuseta« kam. In seinem deutschen Leben ist Gil Ribeiro alias Holger Karsten Schmidt seit vielen Jahren einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren Deutschlands. 2011 erschien sein Mittelalter-Thriller »Isenhart« bei Kiepenheuer & Witsch, 2017 folgte der erste Band von »Lost in Fuseta«, 2018 mit »Spur der Schatten – Lost in Fuseta« Band 2. Holger Karsten Schmidt lebt und arbeitet in Asperg in Baden-Württemberg.

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