Die sieben Schwestern 01 (Taschenbuch)

Roman

Lucinda Riley

Übersetzung: Sonja Hauser

Taschenbuch
Für Bewertung bitte einloggen!

"Atlantis" ist der Name des herrschaftlichen Anwesens am Genfer See, in dem Maia d'Aplièse und ihre Schwestern aufgewachsen sind. Sie alle wurden von ihrem geliebten Vater adoptiert, als sie noch sehr klein waren, und... (weiter)

€ 10,99 *
Preis
inkl MwSt.

  • sofort lieferbar
  • portofreie Lieferung innerh. Deutschland
  • Geschenkverpackung möglich

Details
AutorIn Lucinda Riley
Übersetzung Sonja Hauser
Seiten 576
EAN 9783442479719
Sprache deutsch
erschienen bei Goldmann TB
Erscheinungsdatum 19.09.2016
Ursprungstitel The Seven Sisters 1 - Maia
Serien Die sieben Schwestern
Stichwörter Peer Gynt
Spiegel Bestseller
Plejaden
Edvard Grieg
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.8 | 24 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.6 |  5 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.9 |  19 Bewertungen

5 Sterne
4 Sterne
( 3 )
3 Sterne
( 2 )
2 Sterne
1 Stern

Maia auf der Suche nach ihren Wurzeln
»Was liest Du?«-Rezension von Herbstrose, am 26.01.2020

Maia ist die Älteste von sechs Schwestern, die von ihrem Vater, Pa Salt, adoptiert wurden, als sie noch Babys waren. Nun ist ihr geliebter Vater überraschend gestorben und die Schwestern treffen sich alle am Ort ihrer Kindheit, einem herrschaftlichen Anwesen am Genfer See, wieder. Jeder von ihnen hat er einen Umschlag hinterlassen, in dem sie verschlüsselte Hinweise auf ihre Herkunft finden. Maias Suche nach ihrer Abstammung führt sie nach Rio de Janeiro, wo sie in einer alten Villa auf die Spuren einer jungen Frau, Izabela Bonifacio, stößt, die dort in den 1920er Jahren gelebt hat. Unerwartete Unterstützung bekommt Maia von Floriano Quintelas, einem Schriftsteller und Historiker, für den sie bereits Übersetzungen getätigt hatte. Den beiden gelingt es, mit Hilfe alter Briefe tief in Izabelas Leben einzutauchen und ein faszinierendes Geheimnis zu entdecken. Langsam begreift Maia warum sie so ist wie sie ist – und kann sich nun endlich mit ihrer Zukunft befassen …

Die Autorin Lucinda Riley wurde in Irland geboren (das genaue Geburtsjahr ist nicht bekannt) und lebte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin begann sie 1992, zunächst als Lucinda Edmonds, mit dem Schreiben. Später änderte sie ihren Namen und hatte 2010 mit „Das Orchideenhaus“ ihren ersten Erfolg auf den internationalen Bestsellerlisten. „Die sieben Schwestern“ ist der Auftakt einer siebenteiligen, äußerst erfolgreichen, Roman-Serie. Riley lebt heute mit ihrem Mann und ihren Kindern abwechselnd in Norfolk/England und in der Provence in Frankreich.

Zu Beginn ist die Geschichte äußerst rätselhaft und gleicht einem Märchen. Ein alleinstehender, offenbar begüterter Mann adoptiert nach und nach sechs kleine Mädchen aus allen Teilen der Welt, und nennt sie nach den sieben Sternen des Sternbildes der Plejaden. Er machte aus allem ein Geheimnis, denn bis zu seinem Tod wussten die inzwischen erwachsenen jungen Frauen wenig über diesen Mann, den sie sehr liebten und den sie „Pa Salt“ nannten. Auch über ihre Herkunft war ihnen nichts bekannt, sie erfuhren nichts über ihre leiblichen Eltern – und wollten wohl auch nichts wissen. Nun aber hat jede einen Umschlag mit den Koordinaten ihres Geburtsorts und einigen rätselhaften Andeutungen erhalten und es bleibt den jungen Frauen selbst überlassen, diesen Anhaltspunkten nachzuspüren.

In diesem ersten Buch begleiten wir die älteste der Schwestern, Maia, auf der Suche nach ihren Wurzeln. Wir erleben das heutige moderne Rio de Janeiro und lassen uns entführen in das Rio vor beinahe einhundert Jahren, wo wir die Planung und den Bau der Christusstatue hautnah miterleben und treffen im damaligen Paris auf einige Künstler der 20er Jahre. Dabei fällt auf, wie genau die Autorin recherchiert hat und wie gekonnt sie historische Fakten mit dem Roman verknüpft. Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen, flüssig, klar und sachlich, und driftet auch bei gefühlvollen Liebesszenen nicht ins schwülstige ab. Zudem gelingt es der Autorin sehr gut, die Charaktereigenschaften der einzelnen Protagonisten hervorzuheben und Orte und Begebenheiten bildhaft zu beschreiben. Der Schluss ist schön stimmig und weckt die Lust, auch die nächsten Bände zu lesen.

Fazit: Gelungener Auftakt der Serie mit interessanten Charakteren, genauen historischen Fakten und einer spannenden Familiengeschichte.

mehr zeigen ...

Absolut gewöhnliche Geschichte
»Was liest Du?«-Rezension von Buchgespenst, am 28.07.2019

Maias Welt bricht zusammen als sie vom Tod ihres Ziehvaters erfährt. Als einzige der sechs Schwestern hatte sie eine tiefe Bindung zu ihm und kam nie von ihrem Zuhause los. Nach seinem Tod offenbart Par Salt in seinem letzten Willen jeder seiner Töchter das Geheimnis ihrer Herkunft – jedoch gibt er nur einen Anhaltspunkt mit dem die Mädchen ihre Suche beginnen können. Maias Weg führt nach Brasilien.

Ich habe mir von Lucinda Riley mehr erhofft. Nachdem mich ihr Buch „Das Mädchen auf den Klippen“ mit seinem Mystery-Flair und tollen Charakteren begeistert hat, habe ich hier ähnliches erwartet und wurde zutiefst enttäuscht. Diese Art Geschichte habe ich schon oft gelesen. Der Hauptteil des Buches ist der Rückblick, in dem die Geschichte von Maias Vorfahrin erzählt wird. Auch diese bietet nichts Überraschendes und ist bar jeder Originalität. Ich konnte nicht mal sehr viel Sympathie für die Charaktere aufbringen.

Gut geschrieben, nette Geschichte, aber ich habe sehr viel mehr erwartet.

mehr zeigen ...

Alle Rezensionen ansehen

"Atlantis" ist der Name des herrschaftlichen Anwesens am Genfer See, in dem Maia d'Aplièse und ihre Schwestern aufgewachsen sind. Sie alle wurden von ihrem geliebten Vater adoptiert, als sie noch sehr klein waren, und kennen ihre wahren Wurzeln nicht. Als er überraschend stirbt, hinterlässt er jeder seiner Töchter einen Hinweis auf ihre Vergangenheit - und Maia fasst zum ersten Mal den Mut, das Rätsel zu lösen, an dem sie nie zu rühren wagte. Ihre Reise führt sie zu einer alten Villa in Rio de Janeiro, wo sie auf die Spuren von Izabela Bonifacio stößt, einer schönen jungen Frau aus den besten Kreisen der Stadt, die in den 1920er Jahren dort gelebt hat. Maia taucht ein in Izabelas faszinierende Lebensgeschichte - und fängt an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet ...

Riley, Lucinda Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben - und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern an der englischen Küste in North Norfolk und in West Cork, Irland.