Wer Strafe verdient (Buch)

Ein Inspector-Lynley-Roman. Deutsche Erstausgabe

Elizabeth George

Übersetzung: Charlotte Breuer, Norbert Möllemann, Marion Matheis

Buch
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Die Bürger des englischen Städtchens Ludlow sind zutiefst entsetzt, als man den örtlichen Diakon eines schweren Verbrechens beschuldigt und ihn verhaftet. Kurz darauf wird er in Polizeigewahrsam tot aufgefunden.... (weiter)

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Details
AutorIn Elizabeth George
Übersetzung Charlotte Breuer, Norbert Möllemann, Marion Matheis
Seiten 860
EAN 9783442313730
Sprache deutsch
erschienen bei Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum 08.10.2018
Ursprungstitel The Punishment she Deserves
Stichwörter Thomas Lynley
Barbara Havers
New Scotland Yard
Ludlow
Selbstmord
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.1 | 15 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.2 |  6 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.1 |  9 Bewertungen

5 Sterne
( 1 )
4 Sterne
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3 Sterne
2 Sterne
1 Stern

Solide wie immer
»Was liest Du?«-Rezension von Nele33, am 07.05.2019


Ardery und Havers werden zur Überprüfung einer Ermittlung wegen des Selbstmordes eines Diakons in eine dörfliche Gemeinde geschickt. Der Kampf zwischen Arderys Alkoholsucht und Havers
Versuch der Angepasstheit beginnt. Bei ihrer Rückkehr führt das erste zum Selbsterkenntnistrip und das zweite zu einer erneuten Untersuchung durch Lynley und Havers, die endlich wirklich ermitteln darf und am Schluss die Anerkennung findet, die sie verdient. Dabei steht ihr Lynley gewohnt charmant zur Seite.

 

Sex & Crime findet sich auch auf dem Dorf. Sind die netten, sympathischen wirklich so nett? Sind die von Vornherein abgestempelten Verdächtigen wirklich so schlecht? Wer ist gut und wer böse, das Offensichtliche wird immer wieder auf den Kopf gestellt. Elizabeth George gelingt wieder ein guter Blick auf schwierige Beziehungskonstellationen und Auswirkungen der Vergangenheit auf das heutige Handeln. Die Figuren werden wie immer gut herausgearbeitet, und nach Irrungen und Wirrungen stellt sich der Blick auf die Szenerie immer klarer dar. Teilweise hat das Buch leider Längen, vor allem beim Kampf Ardery gegen Havers und Ardery gegen sich selbst, hier wirkt auch das Ende ungewohnt platt. Erst als Lynley mit ins Spiel kommt, kommt der Fan der Reihe wieder voll auf seine Kosten. Vor allem Havers steht diesmal mit ihrer gewohnt liebevollen, burschikosen, hartnäckigen, selbstzweiflerischen und komischen Art im Vordergrund.

 

Auch wenn die Dicke des Buches einen zunächst entzückt, da es viele gute Lesestunden verspricht, hätte es doch an manchen Stellen gekürzt werden können, vor allem wenn immer und immer wieder die gleichen Leute verhört werden. Trotzdem ist es wie immer gut aufgebaut und lässt tief in die Seelen der einzelnen Darsteller blicken. Daher trotz der Längen sehr zu empfehlen.

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ZU LANG...ABER BEI LYNLEY UND HAVERS ERTRAGE ICH AUCH MAL LÄNGEN
»Was liest Du?«-Rezension von Marta, am 01.01.2019

Ich habe mich so auf den neuen Band um Lynley und Havers gefreut, die Inspector Lynley Reihe ist nach wie vor meine Lieblings-Krimi-Reihe. Unglaublich, dass dies bereits der 20. Band ist.

Mit 864 Seiten ist es ein richtig dicker Wälzer - und versprach langes Lesevergnügen. 
Tja...lang war es, anfangs leider nicht so vergnüglich.

Band 20 braucht lange, bis er an Tempo aufnimmt, wenn es kein Lynely gewesen wäre, hätte ich vermutlich bei Seite 400 aufgegeben. 
Es plätschert so vor sich hin, alles wird lang und breit ausgeführt und ja, ich war schon ein wenig enttäuscht, hatte aber natürlich auch sehr hohe Erwartungen. 
 

Ab dem letzten Drittel war ich dann aber wieder versöhnt, da war er wieder, der unvergleichliche Elizabeth-George-Schreibstil. Spannend wie gewohnt, dann habe ich es auch gar nicht mehr erwarten können, weiterzulesen und das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt.

Was mir in diesem Band aufgefallen ist: das Buch hatte richtig humorvolle Passagen, das hat mir gefallen. Ansonsten ist es für Fans der Reihe ein "Muss", auch wenn dem Buch 200 Seiten weniger gut getan hätten.

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Die Bürger des englischen Städtchens Ludlow sind zutiefst entsetzt, als man den örtlichen Diakon eines schweren Verbrechens beschuldigt und ihn verhaftet. Kurz darauf wird er in Polizeigewahrsam tot aufgefunden. Im Auftrag Scotland Yards versucht Sergeant Barbara Havers Licht ins Dunkel um die geheimnisvollen Vorfälle zu bringen. Zunächst weist tatsächlich alles auf den Selbstmord eines Verzweifelten hin - doch Barbara und mit ihr DI Thomas Lynley trauen dieser Version der Ereignisse nicht. Gemeinsam werfen sie einen genaueren Blick hinter die idyllische Fassade Ludlows - und entdecken, dass fast jeder hier etwas zu verbergen hat ...

George, Elizabeth Akribische Recherche, präziser Spannungsaufbau und höchste psychologische Raffinesse zeichnen die Romane der Amerikanerin Elizabeth George aus. Ihre Bücher sind allesamt internationale Bestseller, die zudem mit großem Erfolg verfilmt wurden. Elizabeth George lebt in Seattle im Bundesstaat Washington, USA.