Ich treffe dich zwischen den Zeilen

Ich treffe dich zwischen den Zeilen (eBook)

Stephanie Butland

Übersetzung: Maria Hochsieder-Belschner

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Ein Buch, das einen so schnell nicht mehr loslässt: Stephanie Butlands herzergreifender Roman erzählt vom Wunder der Liebe und von der heilenden Kraft der Literatur. Mit Piercings und tiefschwarz gefärbten Haaren versucht... (weiter)

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Details
AutorIn Stephanie Butland
Übersetzung Maria Hochsieder-Belschner
Edition 1. Auflage
Seiten 320
EAN 9783426442883
Sprache deutsch
erschienen bei Droemer Knaur
Erstverkaufsdatum 27.09.2017
Stichwörter Genau meins
Familiengeschichte
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 0.80 MB
Veröffentlichungsjahr 2017
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Schöner Roman für Bücherliebhaber
»Was liest Du?«-Rezension von lizlemon, am 21.10.2017

Als introvertierte Einzelgängerin liebt die Protagonistin Loveday Bücher mehr als Menschen. Da ich mich mit ihr sehr identifizieren konnte, fand ich schnell in die Geschichte hinein. Überhaupt ist der Roman für Bücherliebhaber hervorragend geeignet, da Lovedays Liebe zu Büchern ständig präsent ist und auf kreative Weise in die Geschichte einfließt.

Loveday hat ihre Eltern früh verloren und wuchs bei einer Pflegemutter auf. Über die traumatischen Ereignisse ihrer Kindheit spricht sie mit niemandem und ist den meisten Menschen gegenüber generell abweisend. Doch dann lernt sie durch einen Buch-bezogenen Zufall Nathan kennen, der ihre Welt auf den Kopf stellt. Gleichzeitig tauchen an ihrem Arbeitsplatz, einem Antiquariat, gespendete Bücherkisten auf, die Bücher aus dem Besitz von Lovedays Eltern enthalten. Die Ereignisse zwingen die junge Frau sich mit ihrer Vergangenheit und Zukunft auseinanderzusetzen.

Lovedays Geschichte bietet verschiedene Konfliktpunkte und die Erlebnisse ihrer Kindheit enthüllt die Autorin erst nach und nach. Manchmal hatte ich allerdings das Gefühl, dass die Protagonistin sich im Kreis dreht und sich die Geschichte etwas zu schleppend vorwärtsbewegt. Dafür gelingt der Autorin ein fulminantes und wirklich bewegendes Finale. Insgesamt ist „Ich treffe dich zwischen den Zeilen“ eine kurzweilige und angenehme Lektüre, die mir gut gefallen hat.

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Überraschend tiefsinnig
»Was liest Du?«-Rezension von Kitty Montamer, am 19.10.2017


Wer sich dieses Buch in die Hand nimmt, wird vielleicht denken, man hat es mit einem Liebesroman zutun und sich auf eine solche Geschichte einstellen. Gleich zu Anfang muss ich sagen, dass es mir anfangs ebenso ging, aber wer einen Liebesroman lesen möchte, ist bei "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" absolut falsch. Ja, es gibt hier und da ein paar Schmetterlinge, die vereinzelt um die Köpfe von Loveday und Nathan herumflattern, diese halten sich aber eher im Hintergrund. Die Geschichte hat nämlich viel mehr zu bieten, als einfach nur eine Romanze, die man in anderen Ausführungen schon zig mal gelesen hat.
Das Buch ist aufgeteilt in drei Abschnitte. Zum einen spielt die Geschichte im Jahre 2016, also ganz aktuell. Hinzu kommen Rückblicke in die Jahre 2013 und in Lovedays Kindheit 1999. Mit ansprechend passenden Illustrationen werden die einzelnen Abschnitte gekennzeichnet, so dass es dem Leser sehr leicht fällt, sich auf die neue Situation einzulassen, wenn die Szenen mal wieder springen.
Besonders die Geschichte rund um Lovedays Kindheit hat mich zutiefst erschüttert und sehr bewegt. Ich finde es bewundernswert, wie sie ihr Leben trotz des erlebten lebt und sich Schritt für Schritt weiter entwickelt. Man spürt als Leser, wie sie sich in jedem Kapitel ein bisschen aus dem Abgrund gekämpft hat. Im Grunde genommen ein anderer Mensch wird und das ohne sich dabei selbst zu sehr aus den Augen zu verlieren. Ich habe die Protagonistn sehr gerne begleitet. Habe ihr zur Seite gestanden und konnte mich demnach überaus gut mit ihr identifizieren. 

»All die Jahre hatte ich geglaubt, ich wäre meiner Vergangenheit entkommen. Dabei war es nur eine Frage der Zeit gewesen, dass sie mich aufstöberte.«
Zitat aus: "Ich treffe dich zwischen den Zeilen"

Sie berichtet die gesamte Zeit aus ihrer Sicht in der Ich-Form und hält dabei auch nicht mit ihren Gefühlen in den einzelnen Lebenslagen hinterm Berg. Diese Emotionen haben mich, speziell am Ende, mit einer solchen Wucht überrollt, dass ich tatsächlich das ein oder andere Tränchen vergießen musste.
Neben der äußerst starken Loveday betreten noch ein paar mehr Figuren die Bühne, die allesamt wichtig sind, die Protagonistin allerdings nicht in den Schatten stellen. Archie, um nur einen zu nennen, ist ein Unikat. Immer ehrlich, gerade heraus und ein herzensguter Mensch. Es ist toll zu lesen, was er schon alles erlebt hat und wie er für seine Angestellte und "Ziehtochter" Loveday da ist.
Beeindruckt hat mich Stephanie Butlands Schreibstil. Ich habe selten soviel Poesie gesehen und gespürt, wie in diesem Roman. Sie schreibt so locker-leicht. Ich konnte mir alles sehr gut vor Augen führen, war ebenfalls "zwischen ihren Zeilen" und genoss es absolut dort zu sein. Ich weiß nicht, wann ich das letzt Mal so viele Zitate markiert und raus geschrieben habe, wie bei "Ich treffe dich zwischen den Zeilen".
Das Einzige, was mich gestört hat ist, dass mir die ausführlichen Beschreibungen ab und zu ein bisschen zu viel geworden sind. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin immer noch mal einen draufsetzen wollte. Das tut der Qualität dieser herausragenden Geschichte allerdings keinerlei Abbruch.
Am Ende musste ich weinen, sehr doll weinen. Und doch habe ich mit einem guten Gefühl das Buch zugeschlagen. Ich denke auch jetzt noch sehr oft über das Gelesene nach.

Fazit:
Mit "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" hat mich Stephanie Butland positiv überrascht. Ich hatte nicht mit einer solch wundervollen, tiefsinnigen Geschichte gerechnet, sondern eher einen Liebesroman erwartet, den man schon zig mal in verschiedenen Versionen gelesen hat. Die Autorin setzt auf sympathische Protagonisten, dramatische Szenen und gefühlvolle Handlungen und trifft dabei mitten in Schwarze. 

© www.mybooksparadise.de
 

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Ein Buch, das einen so schnell nicht mehr loslässt: Stephanie Butlands herzergreifender Roman erzählt vom Wunder der Liebe und von der heilenden Kraft der Literatur. Mit Piercings und tiefschwarz gefärbten Haaren versucht Loveday, die Welt von sich fern zu halten. Sie ist ein wahrer Büchernarr, umgibt sich lieber mit Literatur als mit Menschen und trägt die Anfangssätze ihrer Lieblingsromane als Tattoos auf dem Körper. Wirklich wohl fühlt sie sich nur in Archies Antiquariat. Der alte Mann hat ihr nicht nur einen Job gegeben, er akzeptiert sie vor allem, ohne Fragen zu stellen. Als Loveday Nathan kennenlernt, scheint ihre Welt heller zu werden: Er nimmt sie mit zu einem Poetry-Slam, und die Gedichte öffnen beiden einen Weg, sich die Dinge mitzuteilen, für die ihnen sonst die Worte fehlen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Liebe. Doch dann werden im Antiquariat Bücher für Loveday abgegeben, die sie zurück in ihre Kindheit führen und schmerzhafte Erinnerungen an eine Familientragödie wecken, die sie nur zu gerne weiter verdrängt hätte. Kann sie mit Archies und Nathans Hilfe endlich mit der Vergangenheit Frieden schließen und über die Ereignisse hinwegkommen, die ihr Leben so sehr erschüttert haben? Ein wunderschöner Roman über Familie, Liebe, Verlust und Vergangenheitsbewältigung mithilfe der besonderen Kraft der Literatur.

Stephanie Butland lebt mit ihrer Familie in der Nähe des Meeres im Nordosten Englands. Ihre Romane schreibt sie in ihrem Gartenatelier. Durch die Recherchen zu ihren Büchern wurde sie zur Slam-Poetin und Tangotänzerin. Nach "Ich treffe dich zwischen den Zeilen" erscheint mit "Fünfzehn Arten eines Wunders" endlich ihr zweiter Roman, der die Herzen der britischen Leserinnen sofort erobert hat.

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