Die Suche (Buch)

Kriminalroman

Buch
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Mehrere verschwundene Mädchen, eine Tote in den Hochmooren und scheinbar keine einzige Spur ... In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris gefunden.... (weiter)

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Details
AutorIn Charlotte Link
Seiten 653
EAN 9783764504427
Sprache deutsch
erschienen bei Blanvalet Verlag
Erscheinungsdatum 01.10.2018
Stichwörter Scarborough
Kate Linville
Caleb Hale
Die Betrogene
Nr.-1-Bestseller
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.6 | 34 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.7 |  16 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.6 |  18 Bewertungen

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Spannend bis zum Schluss
»Was liest Du?«-Rezension von santina, am 09.12.2018

Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist nach Scarborough gekommen, um private Angelegenheiten zu regeln und stolpert in die Ermittlungen von DCI Caleb Hale, der im Fall einer in den Hochmooren von Nordengland geborgenen Leiche eines 14-jährigen Mädchens unterwegs ist.

Kurz darauf verschwindet ein weiteres Mädchen und die Befürchtung, dass es einen  Serientäter gibt, macht sich breit. 

Meine Gedanken zum Buch

Charlotte Link bedient sich vielfältiger Handlungsstränge, falscher Spuren, verschiedener Perspektiven und einer Vielzahl von Charaktere, die miteinander verwoben sind.

Der Fall ist gut skizziert, hin und wieder vielleicht ein bisschen zu konstruiert, doch am Ende konnte die Autorin mich noch überraschen.

Ein typischer Charlotte-Link-Krimi, gute Unterhaltung und – aufgrund einiger Verwicklungen und der eingeschoben Kapitel aus Tätersicht – spannend bis zum Schluss. Ein Buch, das ich einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen konnte.

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Etwas überladen
»Was liest Du?«-Rezension von Krimisofa.com, am 27.11.2018

Als ich den Klappentext von „Die Suche“ zum ersten Mal gelesen habe, bin ich nicht gerade vor Euphorie in die Luft gegangen, denn Charlotte Link zeichnet sich für mich eher durch subtile Spannung aus, Spannung, die sich langsam aufbaut, psychische Spannung. Das alles passte für mich auf den ersten Blick nicht unbedingt zu einem Krimi, in dem primär ermittelt wird. Erst als ich die ersten Seiten las, stieß ich auf den Namen Kate Linville und da machte es dann klick. Denn ihre unnachahmliche Art und ihr Wesen sind mir im Kopf geblieben – Kate Linville war nämlich bereits die Protagonistin in „Die Betrogene“, was vor drei Jahren erschien und „Die Betrogene" war jenes Buch, das das Erste war, das ich fürs Krimisofa rezensierte. Und ab da war ich Feuer und Flamme für „Die Suche".

Kate Linville hat sich in den drei Jahren kaum geändert, eigentlich gar nicht. Ihr Selbstbewusstsein ist immer noch im suizidalem Bereich und die Selbstzweifel nehmen Sphären an, in denen man sich fragt, wie sie eigentlich eine Stelle bei Scotland Yard bekommen konnte (vermutlich durch Vitamin B) bzw. sich so lange dort halten konnte – vor allem, weil sie alles andere als glücklich damit ist und ohnehin von all ihren Kollegen geschnitten und ausgegrenzt wird. Kurz: Kate ist eigentlich ein Fall für einen Psychologen. Stattdessen sucht sie regelmäßig den Eskapismus und pfuscht in den Fällen des trockenen Alkoholikers Caleb Hale herum, der den Fall der verschwundenen Amelie untersucht. Schon in „Die Betrogene“ hat er sie gefragt, ob sie sich nicht bei der Polizei in Scarborough bewerben will, aber sie lehnte ab. Keiner weiß, wieso – am wenigsten sie selbst.

Es gibt tatsächlich noch eine Fülle an Charakteren und Erzählsträngen, die ich euch näherbringen könnte; Charlotte Link hat sich offenbar einiges vorgenommen. Neben Amelie und ihrer Familie nimmt noch Mandy und deren Familie und deren Sozialarbeiterin, der Täter, Hannah, deren Vater, das aktuelle Opfer, diverse Zeugen und Caleb Hale samt seinem Team jeweils breiten Raum in die Geschichte ein. Unübersichtlich wird es überraschenderweise dennoch nie, aber irgendwann habe ich mich dann schon gefragt, warum es ein solches Konvolut braucht – zumal es irgendwann doch auch der Geschichte schadet, die stellenweise wie ein Erstlingswerk wirkt. Vielleicht gerade deshalb, weil es normalerweise eben nicht Links Art ist, solche verworrenen Geschichten zu schreiben.

Auch der Fokus geht dadurch irgendwann verloren – wenn er überhaupt jemals da war –, man weiß nicht, was wichtig ist, weiß nicht, wer wichtig ist. Irgendwann kommt dann natürlich unweigerlich der Plot-Twist, der auch gut inszeniert und umgesetzt ist, aber das ist den Preis, den man als Leser bis dahin zahlt – nämlich primär Zeit – nur bedingt wert. Auch der Showdown, vor allem dessen Beginn, ließ mich ratlos zurück; so wirklich nachvollziehbar ist das Handeln mancher Personen da nicht.

Charlotte Link legt dennoch ein gewisses Maß an Niveau an den Tag, das wir von ihr gewohnt sind, und auch Kate tritt facettenreicher auf als in „Die Betrogene“, sie ist nicht mehr nur voller Selbstzweifel, sondern hat auch ihre schlagfertigen Momente. Dennoch hat sie primär Selbstzweifel, was dann doch irgendwann nervt. Genau wie bei Deborah, der Mutter von Amelie, die einfach von Anfang bis Ende durchheult. Da will man als Leser manchmal in die Geschichte greifen und beide mal kräftig schütteln. Link lässt sich auch einiges für einen etwaigen dritten Teil offen, den ich aller Voraussicht nach auch lesen werde – aber vermutlich weit weniger euphorisch. Insgesamt wollte Link diesmal zu viel.

Tl;dr: „Die Suche“ von Charlotte Link erzählt uns eine weitere Geschichte über Kate Linville, die sich abermals in einen Fall von Caleb Hale mischt. Diesmal will Link aber etwas zu viel. Zwar verliert man nie den Überblick, aber teilweise fragt man sich schon, ob das die Zeit wert war, die man als Leser investiert. In Teilen wirkt das Buch wie ein Erstlingswerk, weil diese Erzählweise normalerweise nicht Links präferierter Stil ist.

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Mehrere verschwundene Mädchen, eine Tote in den Hochmooren und scheinbar keine einzige Spur ... In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris gefunden. Kurze Zeit später wird ein weiteres junges Mädchen vermisst, die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht. Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt plötzlich erneut von einem Mädchen jede Spur ...

Link, Charlotte Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch 'Die Betrogene' und zuletzt 'Die Entscheidung' eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang 28,5 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.