Ostfriesenfalle

Ostfriesenfalle (Taschenbuch)

Kriminalroman

Taschenbuch
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Von Borkum nach New York. Der fünfte Fall für Ann Kathrin Klaasen und Frank WellerWie kommt Markus Poppinga ins Restaurant Ben Ash in Manhattan? Eine Klassenkameradin will ihn dort gesehen haben, dabei ist Markus vor... (weiter)

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Details
AutorIn Klaus-Peter Wolf
Edition 12. Aufl.
Seiten 448
EAN 9783596180837
Sprache deutsch
erschienen bei FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum 03.2011
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.8 | 38 Meinungen

davon Rezensionen:
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Der 5. (und für mich letzte Fall) von Ann Kathrin Klaasen
»Was liest Du?«-Rezension von Katja, am 11.09.2014

Bei „Ostfriesenfalle“ handelt es sich um den 5. Fall aus Klaus-Peter Wolfs Reihe um die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Zu Beginn des Buchs führen eher private Ermittlungen im Auftrage ihres Chefs Ubbo Heide Ann Kathrin zusammen mit ihrem Kollegen und Lebensgefährten Frank Weller nach New York. Ein ehemaliger Freund von Ubbos Tochter wurde in New York gesehen. Eigentlich unmöglich, denn Markus Poppinga ist vor einigen Jahren auf Borkum verstorben. Ann Kathrin soll diesen seltsamen Behauptungen nachgehen. Schnell haben Ann Kathrin und Frank die gesuchte Person gefunden, doch bevor sie diese wirklich stellen können, erhält Frank einen Anruf von Zuhause: Seine beiden Töchter wurden in einen Autounfall verwickelt und dabei schwer verletzt. Die Suchaktion wird daher sofort abgebrochen. Zuhause wird Ann Kathrin mit einem neuen Fall konfrontiert: Franks Töchter hatten einen Unfall mit einem Auto, das von einer nackten Unbekannten gefahren wurde. Kurz darauf fliegt das Haus des Fahrzeughalters in die Luft und im Keller dieses Hauses wird ein verstecktes Verlies gefunden…

Mir hat dieses Buch leider absolut nicht gefallen. Der Schreibstil von Herrn Wolf hat mich schon vom ersten Band eher genervt als unterhalten. Abgehackte  Sätze, seltsame Formulierungen („sie fasste sich in den Rücken, damit der nicht durch krachte“) und eigenartige Protagonisten konnten mich auch diesmal wieder nicht überzeugen. Zu Ann Kathrin konnte ich von Anfang an keinen Bezug finden, sie ist mit so wenig Tiefe geschildert, dass es unmöglich ist, zu durchschauen, was sie eigentlich antreibt. Ganz schlimm finde ich die Figur Frank Weller: Einerseits ein absoluter Waschlappen, der dauernd auf die Tränendrüse drückt und im nächsten Moment dann aber den aggressiven Proleten raushängen lässt und Tatverdächtige grundlos beschimpft („Drecksau“, „ich hau dir auf die Fresse“, „halt die Schnauze“). Da habe ich teilweise nur noch schnell weitergeklickt. Das permanente Marzipan-Seehunde Kauen von Ubbo Heide konnte mir auch nur noch ein müdes Lächeln abringen.

In diesem Buch hat mich auch ganz besonders der eingesetzte Humor gestört. Nicht, dass ich etwas gegen Humor in Krimis hätte, aber dann erwarte ich schon wenigstens, dass die Gags nicht  einfach geklaut sind. Aber die Mühe hat sich Herr Wolf leider wohl nicht machen wollen. Und so kommt man nicht drum herum und darf lesen, wie Ann Kathrin einen Ruhrgebietler am Deich belauscht („Schantall, tu ma dat Mäh ei“ – ein Gag der einen Bart hat wie der Weihnachtsmann) oder wie Eike, der Sohn von Ann Kathrin, über mehrere Seiten ein Rätselfrage an Frank Weller richtet, die meine Tochter schon vor ewigen Jahren aus dem Kindergarten mitgebracht hat….

Zu der eigentlichen Handlung kann ich nur so viel sagen: Zeitweilig war ich mir nicht sicher, ob ich eigentlich einen Krimi lese oder ob ich aus Versehen zu einem Fantasy Roman gegriffen habe. Absolut unglaubwürdig und aus der Luft gegriffen. Als dann ein professioneller Killer auch noch von allen als „Terminator“ bezeichnet wurde, hätte es mich fast zerrissen vor Frust. Von Spannung leider keine Spur, es ist schon relativ schnell klar, in welche Richtung sich der ganze Fall entwickelt. Und als dann doch mal ein wenig Spannung aufkommt, ist das Buch dann plötzlich zu Ende. Das war aber auch bei allen Vorgänger so. Jedes Mal hatte man den Eindruck als wäre Klaus-Peter Wolf am Ende die Luft oder die Lust ausgegangen… Zurück bleibt der Leser mal wieder mit vielen kleinen angefangenen Handlungssträngen, die nicht abgeschlossen werden…

Auf die Ostfriesenkrimi-Reihe bin ich durch eine Lesung mit Klaus-Peter Wolf in der Dortmunder Mayerschen aufmerksam geworden. Die Lesung war absolut klasse, die super sympathische und  witzige Art von Herrn Wolf hat mich dermaßen überzeugt, dass ich mir direkt die ersten 5 Bände aus der Reihe als eBook zugelegt habe. Leider konnten mich seine Bücher nicht annähernd so begeistern wie die Lesung. Anfangs hatte ich noch eine Hoffnung auf Besserung, aber nach diesem Buch bin ich mir sicher: Klaus-Peter Wolf und ich haben keine gemeinsame Zukunft. Ich werde kein weiteres Buch von ihm lesen.

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Spannend
»Was liest Du?«-Rezension von Mathildis, am 09.08.2014

Da wir unseren Urlaub in Ostfriesland verbracht haben, kaufte ich mir auch stilecht einen Ostfriesenkrimi von Hans-Peter Wolf, der sich weit im Norden als Krimischriftsteller einen Namen gemacht hat.

In diesem Buch geht es wieder einmal um die beiden Kommissare Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller, die sich inzwischen näher gekommen sind und zusammen in Norden wohnen. Ihr Chef schickt sie nach New York, denn dort hat seine Tochter ihren ehemaligen Klassenkameraden Markus Poppinga gesehen. Dieser wurde allerdings vor drei Jahren auf Borkum begraben...

Es entwickelt sich eine spannende Story mit viel Lokalkolorit rund um das Thema Klonen. Frank Weller muss sich allerdings vorwiegend um seine beiden Töchter kümmern, die bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt wurden, und kommt dabei einem gut gehüteten Geheimnis auf die Spur. Davon bleibt seine Beziehung zu Ann Kathrin nicht unberührt.

Das Buch ist spannend und locker geschrieben, allerdings ist das Thema Klonen doch für Ostfriesland eine Nummer zu groß. So wirklich glaubwürdig finde ich das Buch nicht, dafür ist es zwischen Greetsiel und Wilhelmshaven einfach zu idyllisch!

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Von Borkum nach New York. Der fünfte Fall für Ann Kathrin Klaasen und Frank WellerWie kommt Markus Poppinga ins Restaurant Ben Ash in Manhattan? Eine Klassenkameradin will ihn dort gesehen haben, dabei ist Markus vor drei Jahren tot in seiner Wohnung auf Borkum gefunden worden. Seine Eltern haben ihn eindeutig identifiziert. Die trauernde Mutter trägt die Überreste ihres Sohnes, zu einem bläulich schimmernden Diamanten gepresst, in Herzchenform geschliffen, an einer Kette um den Hals. Doch wer ist der Mann, den die Zeugin für Markus hält?

Wolf, Klaus-Peter Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im selben Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Wie sie ist er nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in Köln an die Küste gezogen und Wahl-Ostfriese geworden. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bislang sind seine Bücher in 24 Sprachen übersetzt und über zehn Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für »Tatort« und »Polizeiruf 110«. Der Autor ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.Die Romane seiner Serie mit Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen stehen regelmäßig mehrere Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste, derzeit werden einige Bücher der Serie prominent fürs ZDF verfilmt und begeistern Millionen von Zuschauern.