Anonym
Buch
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Details
AutorIn Ursula Poznanski, Arno Strobel
Edition Originalausgabe
Seiten 384
EAN 9783805250856
Sprache deutsch
erschienen bei Wunderlich
Erscheinungsdatum 18.09.2016
Serien Daniel Buchholz und Nina Salomon
Stichwörter Anonymität
Computer
Daniel Buchholz
Darknet
Denunziation
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.2 | 135 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.2 |  57 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.2 |  78 Bewertungen

5 Sterne
( 18 )
4 Sterne
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3 Sterne
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2 Sterne
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1 Stern
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Spannend und aktuell
»Was liest Du?«-Rezension von Steffi_the_bookworm, am 22.04.2018

Von den Autoren habe ich schon einige Bücher gelesen, so auch das erste gemeinsame Werk "Fremd", daher war ich sehr gespannt auf das neueste Buch aus des Autoren-Duos.

Das Buch ließ sich sehr gut lesen und ich mochte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Fall war sehr spannend und hatte mit dem Internetforum auch eine gewisse aktuelle Brisanz. Die Art wie dort über die Opfer abgestimmt wurde war wirklich erschreckend und das schlimmste daran ist, dass ich mir vorstellen könnte, dass dies genauso passieren könnte. 

Das Ermittlerduo Buchholz/Salomon war sympathisch, auch wenn die beiden nicht immer auf die korrekte Art und Weise arbeiten. Mir kamen sie nicht übertrieben vor und auch nicht so psychisch abgewrackt wie sonst leider so viele Ermittler sind. Die Ermittlungen waren meiner Meinung realistisch dargestellt, es ging nicht zu schnell und und es hat auch mal Rückschläge gegeben.

Ich freue mich, dass ich demnächst mit dem neuesten Fall der beiden beginnen kann.

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Bekommt den Preis "Nervigste Ermittler"!
»Was liest Du?«-Rezension von Mia, am 27.03.2018

Meine Meinung: 
Nach "Fremd" war ich nicht sonderlich begeistert von dem Strobel-Poznanski-Duo, wollte beiden aber gerne noch eine Chance geben. Das habe ich getan und jetzt festgestellt, dass ich wohl nichts mehr lesen werde, was aus der gemeinsamen Feder der Autoren stammt.

In "Anonym" geht es um ein Forum im DarkNet, in welchem abgestimmt werden kann, wer als nächstes sterben soll. Von der Idee erinnert es etwas an "The Purge" oder auch "Achtnacht" von Sebastian Fitzek. Gerade Themen rund um das DarkNet mag ich, weil sie normalerweise mit viel Spannung verbunden sind. Leider geht es aber nur in den ersten paar Seiten wirklich grundlegend um das DarkNet. Es wird eine kurze Erklärung abgegeben und das war es dann im Endeffekt damit. Dabei könnte man da wirklich interessante Facetten einbauen. Schon allein ein bisschen Gesellschaftskritik hätte ich hier passend gefunden, denn es ist nun mal so, dass in unserer Gesellschaft viel zu wenig über das DarkNet geredet wird und auch von der Politik viel zu wenig getan wird, um im technischen Sinne auf dem neuesten Stand zu bleiben und mit Hackern und Kriminellen mithalten zu können. An dieser Stelle hätte ich mir von den beiden Autoren etwas mehr Tiefgang gewünscht. 

Stattdessen liegt der Fokus auf den beiden Ermittlern Daniel und Nina, die beide mit unterschiedlichen Geschichten aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben. Beide tragen also ihren eigenen Psychokram mit sich rum, sind dadurch gereizt, zickig und vorallem absolut unprofessionell. Ich habe beide als stark labil und damit als überhaupt nicht authentisch wahrgenommen. Dieses ganze zwischenmenschliche Geplänkel hat mir die Geschichte wirklich kaputt gemacht und daher bekommt das Buch für mich auf jeden Fall den Preis "Nervigste Ermittler". 

Über die Auflösung der Geschichte möchte ich daher auch gar nicht viele Worte verlieren. Ich hatte schon recht früh vermutet, wer hinter dem Ganzen steckt und wurde in meinem Verdacht bestätigt. Ich wurde leider zu keiner Zeit wirklich überrascht und leider auch zu keiner Zeit zum Nachdenken angeregt. Es hätte aufgrund der Themen wirklich Potential gegeben, aber die Autoren haben sich meiner Meinung nach einfach zu viel auf die beiden Ermittler und deren Innenleben konzentriert. 


Fazit: 
Der Preis "Nervigste Ermittler" geht an das Buch "Anonym". Die Autoren hätten eine tolle, spannende und gesellschaftskritische Geschichte rund um das DarkNet spinnen können, haben sich aber leider auf die beiden Ermittler konzentriert und dabei zwei sehr labile und absolut unprofessionelle Figuren geschaffen. Ich bin wirklich sehr enttäuscht von dem Buch, obwohl ich die Grundidee interessant finde. Ich lande bei 2 Sternen und werde das Duo Strobel und Poznanski wohl erstmal meiden!
 

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Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr... Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums "Morituri". Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...

Poznanski, Ursula Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Sie war als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig. Nach dem fulminanten Erfolg ihrer Jugendbücher "Erebos" und "Saeculum" landete sie bereits mit ihrem ersten Thriller "Fünf" auf den Bestsellerlisten. Bei Wunderlich folgten "Blinde Vögel", "Stimmen" und "Schatten"; gemeinsam mit Arno Strobel "Fremd" und "Anonym". Inzwischen widmet sich Ursula Poznanski ganz dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. Strobel, Arno Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitete lange bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Im Alter von fast vierzig Jahren begann er mit dem Schreiben von Kurzgeschichten, die er in Internetforen veröffentlichte, bevor er sich an seinen ersten Roman heranwagte. Mit seinen Psychothrillern erklomm Strobel die Bestsellerlisten. Gemeinsam mit Ursula Poznanski schrieb er für Wunderlich "Fremd" und "Anonym". Arno Strobel lebt in der Nähe von Trier.