Der Insasse (Buch)

Psychothriller

Buch
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Ein vermisstes Kind - ein verzweifelter Vater - ein Höllentrip ins Innere der PsychiatrieZwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch... (weiter)

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Details
AutorIn Sebastian Fitzek
Edition 2. Aufl.
Seiten 376
EAN 9783426281536
Sprache deutsch
erschienen bei Droemer HC
Erscheinungsdatum 24.10.2018
Stichwörter Bestseller Herbst 2018
Sebastian Fitzek
Psychiatrie
Psychopath
verdeckter Ermittler
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.2 | 150 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.3 |  56 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.2 |  94 Bewertungen

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Irre
»Was liest Du?«-Rezension von SaintGermain, am 15.06.2019

Till Berkhoffs Sohn Max ist verschwunden. Nach einem Jahr wird die Suche nach ihm abgebrochen. Der mutmaßliche Täter Guido Tramitz sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt sich aus. Seine Frau hat sich von ihm getrennt, er ist eigentlich am Ende. Da kommt er auf die Idee, dass er sich in die Psychiatrie einschmuggeln will, um Informationen von Tramitz zu erhalten. Denn er will seinen Sohn begraben und endlich seinen Frieden finden. Dass das nicht gerade eine sehr gute Idee ist, findet er schon wenig später heraus.

Das Cover des Buches ist einfach super. Obwohl es eher schlicht gehalten ist, drückt es sehr viel aus und passt auch zum Buch. Die Schrift dazu absolut gut gemacht und die Haptik auch.

Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet, die Orte und Charaktere werden sehr gut dargestellt. Auch der Plot an sich ist interessant. 

Da mir die bisherigen Bücher des bekanntesten deutschen Thrillerautors  ausgezeichnet gefallen haben, wollte ich natürlich auch dieses lesen. Doch diesmal war ich zum Teil auch sehr enttäuscht, denn die Handlung wirkt zum Großteil abgekupfert und zwar von einem Buch dessen Verfilmung mit Leonardo DiCaprio doch auch sehr erfolgreich war. Auch der Rest der Auflösung lässt sich als geübter Krimi-/Thrillerleser eigentlich erahnen. 

Zum anderen waren hier leider auch eingie unrealistische Szenen zu finden (Stichwort Schädelbruch und wie schnell man sich davon erholt).

Zum Teil wirkt das Werk auch überbemüht und überkonstruiert, trotzdem war es interessant zu lesen und hatte auch seine Spannungsmomente. Wer das oben beschriebene "Original" nicht kennt, wird wahrscheinlich auch von diesem Psychothriller begeistert sein, ansonsten bleibt aber einfach ein schaler Beigeschmack.

Die kurzen Kapitel, die zum Teil auch spannend enden und verschiedene Erzählperspektiven sind absolut positiv und ist man auch vom Autor genannt.

Fazit: Für mich der schlechteste Fitzek bisher - abgekupfert, vorhersehbar und teilweise unrealistisch - trotzdem gut und spannend zu lesen. 4 von 5 Sternen

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Abstrus und konstruiert. Nicht mein Fall!
»Was liest Du?«-Rezension von ulrike rabe, am 01.06.2019

Guido Tramnitz hat mindestens zwei Menschen ermordet. Dafür wurde er in der Steinklinik verwahrt, einer Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher. Der kleine Max Berkhoff soll Tramnitz letztes Opfer gewesen sein. Max‘ Vater Till lässt sich mit einer falschen Identität in die Klinik einweisen, um aus Tramnnitz herauszubekommen, was mit seinem Sohn passiert ist.

So weit so spannend. Doch was Sebastian Fitzek dann in weitere Folge abliefert ist eine Aneinanderreihung abstruser und realitätsfremder Vorkommnisse. Tramnitz, der als gefährlichster Patient der Klinik gilt, bewegt sich nahezu ungehindert in der Krankenstation. Till Berkhoff wird von psychopathischen Mitpatienten und unprofessionellen Klinikpersonal ordentlich vorgeführt. Man beginnt sich sehr, sehr schnell zu fragen, wer dem Autor all diese absurden Ereignisse eigentlich glauben möchte. Der Schachzug, alles der Fantasie eines Geisteskranken zuzuschreiben, ist natürlich ein simpel gelungener Trick. Denn nur so kann sich die Geschichte abseits jeglicher Logik und Realitätsbezug bewegen.

Schon öfters wurde „Der Insasse“ mit einem meisterlichen Werk amerikanischer Thrillerliteratur verglichen. Die Parallelen zu Shutter Island sind nicht von der Hand zu weisen. Aber von Dennis Lehane kann sich Fitzek wahrlich noch eine Scheibe abschneiden. „You can take a leaf out of this book“, passt hier wie die Faust aufs Auge. Sowohl, was die Vermittlung subtilen Wahnsinns betrifft, als auch sprachlich. „Ey“, „Arschloch“ und „Scheiße“ auf nahezu jeder Seite, das erzeugt bei mir keine Spannung, maximal Widerwillen.

Schon vor Jahren, nach der Lektüre von „Die Therapie“ und „Das Kind“ habe ich mir geschworen keinen Fitzek mehr zu lesen. Ich hätte besser auf mich hören sollen.

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Ein vermisstes Kind - ein verzweifelter Vater - ein Höllentrip ins Innere der PsychiatrieZwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt der psychisch kranke Häftling Guido T. auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max' Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können. Drei Monate nach dem Verschwinden von Max macht ein Ermittler der Mordkommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in das psychiatrische Gefängniskrankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann. Denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit. Dachte er. Bis er als Insasse die grausame Wahrheit erfährt ... Sebastian Fitzek, Deutschlands prominentester Autor von Psychothrillern, mit seinem neuen Bestseller aus dem Inneren der Psychiatrie!

Fitzek, Sebastian Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt "Die Therapie"(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.