Der verbotene Liebesbrief (Taschenbuch)

Roman

Lucinda Riley

Übersetzung: Ursula Wulfekamp

Taschenbuch
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Als der berühmte Schauspieler Sir James Harrison in London stirbt, trauert das ganze Land. Die junge Journalistin Joanna Haslam soll in der Presse von dem großen Ereignis berichten und wohnt der Trauerfeier bei.... (weiter)

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Details
AutorIn Lucinda Riley
Übersetzung Ursula Wulfekamp
Seiten 648
EAN 9783442484065
Sprache deutsch
erschienen bei Goldmann TB
Erscheinungsdatum 18.09.2017
Ursprungstitel Seeing Double
Stichwörter Liebe mit Spannung
Spiegel-Bestseller-Autorin
Duke of York
Verbotene Liebe
Die sieben Schwestern
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.4 | 28 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.2 |  9 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.4 |  19 Bewertungen

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Anders als erwartet, aber spannend
»Was liest Du?«-Rezension von Kitty Catina, am 13.09.2018

Als die Journalistin Joanna Haslam von der Trauerfeier für den berühmten Schauspieler Sir James Harrison berichten soll, trifft sie auf eine alte, seltsame Frau, von welcher sie später einen Liebesbrief erhält. Dieser soll sie auf die Spur einer mysteriösen Liebesgeschichte führen. Voller Neugier macht sie sich auf die Suche nach der Lösung eines Rätsels, durch welche sie in das Fadenkreuz des MI6 und damit in höchste Gefahr gerät. Doch auch ihre Gefühle werden kräftig durcheinander gewirbelt, als sie bei ihren Ermittlungen auf den charismatischen, aber auch egozentrischen Enkel Harrisons, Marcus, trifft.

Obwohl ich schon einige Bücher von Lucinda Riley in meinem Regal stehen habe, ist dieses nun das Erste, welches ich tatsächlich von ihr gelesen habe und ich muss sagen, dass ich garantiert auch ihre anderen Bücher lesen werde.

Die Autorin hat nämlich einen sehr angenehmen, bildlichen und leicht lesbaren, aber dennoch nicht anspruchslosen Schreibstil, der mich super packen konnte und so sind die Seiten nur so vor sich hin geflogen. Dabei wird die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt, was ich wirklich gelungen fand.

Und auch die Handlung hat mir sehr gut gefallen, wenn auch diese anders war, als ich von einem Buch von Lucinda Riley erwartet hätte. Nachdem ich schon einiges über ihre Geschichten gehört hatte, rechnete ich nämlich mit einer ganz normalen Familiengeschichte über mehrere Zeitebenen. So jedoch nicht hier, denn nicht nur, dass sich die Geschichte auf eine Zeitebene konzentriert, ist die Familiengeschichte nur eher im Hintergrund wichtig. Dafür gibt es aber ein riesiges Thrillerelement und ein Rätsel, welches für die ganze britische Historie eine wichtige Rolle spielt. Hiermit hat es die Autorin geschafft, den Leser mit gelungenen Wendungen immer wieder auf eine falsche Fährte zu locken und selbst als die Sache klar zu sein schien, war die Geschichte noch immer nicht zu ende. Dafür wurde es noch einmal richtig spannend und man erfuhr nach und nach, was es mit besagtem Liebesbrief auf sich hatte. Allerdings fand ich die tatsächliche Auflösung des ganzen Rätsels ein bisschen zu verworren und ich musste noch einmal genau nachlesen, um zu verstehen, was denn nun Sache ist. Und auch das Ende des Buches fand ich ein bisschen zu übertrieben, wenn es auch recht romantisch ist. 

Was die einzelnen Charaktere angeht, so hat es die Autorin geschafft, sehr unterschiedliche und einzigartige Persönlichkeiten zu erschaffen. Die Protagonistin Joanna mochte ich wirklich gern und ich habe es wahrlich genossen, mit ihr auf die Suche zu gehen. Ebenso habe ich Marcus, Zoe und Simon in mein Herz geschlossen. 

Mich konnte dieses Buch mit seinem tollen Schreibstil, der spannenden, emotionalen Geschichte und den super geschriebenen Charakteren wirklich überzeugen und ich freue mich auf jeden Fall schon auf weitere Bücher der Autorin.

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Als Enthüllungsjournalist lebt es sich nicht ganz ungefährlich.
»Was liest Du?«-Rezension von Janine2610, am 12.03.2018

~ Das Problem mit uns Menschen ist, dass wir Angst vor jeder Veränderung haben und sie deswegen scheuen wie die Pest. ~
(S. 34)

Wer annimmt, dass man als Enthüllungsjournalist ein aufregendes und spannendes (Berufs)leben führt, hat Recht. Allerdings ist es in Joannas Fall zusätzlich gefährlich. Was sie auf diesen 649 Seiten alles mit- und durchmachen muss, ist alles andere als leicht. Hätte sie sich doch nur nie in diese Sache mit dem ominösen Brief und der geheimnisvollen alten Dame verstricken lassen. Aber wer konnte denn auch ahnen, dass ein paar so harmlos wirkende Dinge und Tatsachen einen solchen Rattenschwanz an Problemen und Schwierigkeiten nach sich ziehen würde? Niemand. Und Joanna hätte viel früher mit ihren Recherchen aufhören sollen. Dass das noch richtig gefährlich werden würde, hat niemand erwartet, auch ich bin nicht von solch einer Gefahr ausgegangen ...

Man merkt schon: hierin ist reichlich Stoff vorhanden, der es zu fesseln schafft! Außerdem gelingt es Riley wunderbar zu überraschen und zu schockieren. Nicht nur das Geheimnis, das der Geheimdienst um jeden Preis vertuschen möchte, hat mich am Ende umgehauen ... auch der eine oder andere Todesfall ließ mich nicht mehr los. Ich wollte es einfach nicht wahrhaben. Nicht nur einmal habe ich mir gedacht: "Nein, das kann Riley doch jetzt nicht wirklich bringen!?".

~ »Aber ... sie ist sehr still. So habe ich sie noch nie erlebt. Die ganze Sache mit diesem jungen Mann hat ihr wirklich den Boden unter den Füßen weggerissen.« ~
(S. 507)

Anders als in Rileys bisher in Deutsch erschienen Romanen wirkt Der verbotene Liebesbrief also wie ein Krimi. Jedoch sind Krimi-Elemente nicht das einzige, das hierin zu finden ist, nein, selbstredend hat die Autorin die Liebe nicht zu kurz kommen lassen: Die Protagonistin Joanna erfährt in dieser Hinsicht nämlich so einiges an scheinbaren Ungerechtigkeiten und weil ich sie gleich zu Beginn so liebgewonnen habe und außerordentlich sympathisch fand, litt ich im Laufe der Geschichte mit ihr. Eine zweite Liebesgeschichte, in der ein Charakter des Königshauses involviert ist, und die ebenfalls durch und durch verfolgenswert ist, rundet das Ganze perfekt ab und sorgt für zusätzlichen Lesegenuss.

~ Die Liebe lässt uns die tollkühnsten - und oft auch törichtsten - Entscheidungen treffen. ~
(S. 595)

Das Ende der Geschichte ist überaus überzeugend, für mich aber leider nicht gänzlich zufriedenstellend, denn irgendwie schreit es geradezu nach einer Fortsetzung ... ;)

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Als der berühmte Schauspieler Sir James Harrison in London stirbt, trauert das ganze Land. Die junge Journalistin Joanna Haslam soll in der Presse von dem großen Ereignis berichten und wohnt der Trauerfeier bei. Wenig später erhält sie von einer alten Dame, die ihr dort begegnet ist, einen Umschlag mit alten Dokumenten - darunter auch einen Liebesbrief voller mysteriöser Andeutungen. Doch wer waren die beiden Liebenden, und in welch dramatischen Umständen waren sie miteinander verstrickt? Joannas Neugier ist geweckt, und sie beginnt zu recherchieren. Noch kann sie nicht ahnen, dass sie sich damit auf eine Mission begibt, die nicht nur äußerst gefährlich ist, sondern auch ihr Herz in Aufruhr versetzt - denn Marcus Harrison, der Enkel von Sir James Harrison, ist ein ebenso charismatischer wie undurchschaubarer Mann ...

Riley, Lucinda Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben - und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern an der englischen Küste in North Norfolk und in West Cork, Irland.